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FEM spart Zeit und Kosten.
Bereits in der Vorentwicklung und Konstruktion werden bei Gärtner und Lang wichtige Produkteigenschaften per FEM (Finite Elemente Methode) -Computersimulation vorausberechnet.
November 2004

Catia V5 im Einsatz
Catia, die führende Lösung für Produktentwicklungen, eröffnet Fertigungsunternehmen neue Möglichkeiten durch den Einsatz von CATIA Version 5 (V5).
März 2004

Ticona Kundenporträt:
Spezialist für Auto-Interieur …
Jaunar 2003

FEM spart Zeit und Kosten.

Bereits in der Vorentwicklung und Konstruktion werden bei Gärtner und Lang wichtige Produkteigenschaften per FEM (Finite Elemente Methode) -Computersimulation vorausberechnet. So gewinnen wir schon frühzeitig verlässliche Erkenntnisse über die Steifigkeit, das Schwingungs- und Crashverhalten.

Pendelschlagversuch mit Lautsprechergitter
nach Lastenheft A210 720 00 00
Pendellänge: 600 mm
Pendelmasse: 2,3 kg
Prüfgeschwindigkeit: 3,5 m/s
Prüfkörper: Schuhspitze aus Gummi (Shore A 75) Radius 10 mm, Höhe 15mm
Aufschlagpunkt: in der Mitte und am Rand des Lautsprechergitters
Prüftemperaturen: +60°C, Rt, -10°C

Diese Vorausberechnungen gewährleisten eine hohe Planungssicherheit sowie die hohe Wirtschaftlichkeit und Schnelligkeit der Entwicklungsarbeiten. Etwaige Fehlentscheidungen werden bereits im Vorfeld wirkungsvoll ausgeschlossen.

Bei der Entwicklung unserer Simulationsverfahren erfolgt ein ständiger Abgleich mit unseren Auftraggeber und den dort erzielten Prüf- und Messergebnissen.
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Catia Version 5 im Einsatz.

Neue Perspektiven
Catia, die führende Lösung für Produktentwicklungen, eröffnet Fertigungsunternehmen neue Möglichkeiten durch den Einsatz der CATIA Version 5 (V5). CATIA V5 stellt eine richtungsweisende Weiterentwicklung dar und verbindet das Beste aus CATIA V4 mit modernster Technologie. CATIA V5 ist das erste CAD/CAM/CAE-System, das auf Technologie- und Webstandards aufbaut. Wir setzen mittlerweile CATIA V5 parallel zu unseren vorhandenen Installationen ein, um aus den erweiterten Funktionen zusätzlichen Nutzen zu gewinnen.

Die bei uns mit V5 gesammelten praktischen Erfahrungen haben uns von den Vorteilen der neuesten Version von CATIA überzeugt und uns darin bestärkt, V5 nach und nach für alle Produktentwicklungsprozesse einzusetzen.

Zeitschiene zur Umstellung von Catia V4 auf V5 der Catia-Einsatz-Gruppe (Quelle: www.ceg.de).

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Ticona

Kundenporträt - Gärtner & Lang GmbH & Co. KG, Deutschland
Januar 2003

Spezialist für Auto-Interieur


Klaus-Dieter Gärtner, Geschäftsführender Gesellschafter und Technik-Chef, ist aus zwei Gründen besonders gut gelaunt: weil wir ihn besuchen und sicher noch mehr, weil ein großes Automobilunternehmen gerade einen Auftrag bei ihm platziert hat. Für ein neues Modell soll Gärtner & Lang im oberhessischen Sontra Lautsprechergitter produzieren. „Eine Spezialität unseres Hauses, mit der wir uns seit vielen Jahren einen guten Namen gemacht haben, unter anderem bei DaimlerChrysler und Volvo“, sagt Gärtner selbstbewusst. Mit ihm freut sich Ticona Account Manager Jürgen Fess, denn die bisher 500 Tonnen POM pro Jahr werden weiter aufgestockt.

Idealer Verarbeitungspartner Hostaform

Spezialist für Auto-Interieur
Das Hostaform von Ticona ist für Gärtner der ideale Partner in der Verarbeitung: „Gut und schnell fließend, formstabil, nicht hygroskopisch (Wasser aufnehmend) und mit 4einem kleinen Verarbeitungsfenster“, fasst er die Eigenschaften zusammen. 17.000 bis 18.000 Lautsprechergitter fallen pro Tag im 40-Sekunden-Takt aus den vier Spritzgussmaschinen.
Immer zwei Stück pro Spritzgussvorgang, in drei Schichten rund um die Uhr. Für die großen Flächen mit der filigranen Lochung und die entsprechend hohen Werkzeug-Innendrücke ist vor allem die Fließgeschwindigkeit von Hostaform Ausschlag gebend, um die Stückzahlen in der gewünschten Präzision zu erzielen.
Für das neue Automodell muss Klaus-Dieter Gärtner drei weitere Maschinen aufstellen, bestückt mit 10 unterschiedlichen Werkzeugen zum Stückpreis von rund 200.000 Euro. Ein gewaltiges Paket Investitionen für den mittelständischen Betrieb, der sich seit 1955 mit den technisch aufwendigen Produkten aus Thermoplasten beschäftigt.

Seit 1955 starke Kompetenz ausgebaut

Spezialist für Auto-Interieur
Der neue Auftrag ist für Gärtner eine weitere Bestätigung für den Ruf seines Unternehmens, das er zusammen mit seinem Bruder Ralf Gärtner und Hans-Peter Lang leitet. „Wir haben auch eine Menge investiert in modernste Technologien: CAD, CAM, CNC, Erodier- und Fräs-Bearbeitungszentren“,sieht er seine Strategie bestätigt, neben der qualifizierten Produktion auch die Konstruktion und den Werkzeugbau zu starker Kompetenz auszubauen.
Ein weiterer Kompetenzausbau steht bevor: In diesem Jahr soll die Kooperation mit drei weiteren Spritzgießern zum Leben erweckt werden, die „INTAGA“ im sächsischen Nossen. INTAGA steht für „Interieur Arbeitsgemeinschaft Automotive“ und soll als Entwicklungs- und Produktionszentrum arbeiten für den Einsatz edler Kunststoffe für die automobile Innenausstattung.
Klaus-Dieter Gärtner fährt übrigens dienstlich und privat zwar auch Lautsprechergitter spazieren. Sie haben jedoch meist nichts zu tun, außer schön auszusehen. Denn der leidenschaftliche Porsche-Pilot genießt lieber den ungestörten Sound des Sechszylinders im Heck.

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